BACK KONZERTE



Samstag, 15. März 2008
reformiertes Kirchgemeindehaus
Ackersteinstrasse 190, Zürich-Höngg

Jahreskonzert 2008 - Musikverein Eintracht Höngg

Für einmal wird das diesjährige Jahreskonzert im reformierten Kirchgemeindehaus Höngg durch den Gastverein, dem Sinfonischen Blasorchester der Stadtmusik Baden eröffnet. Christian Bohli, Präsident des MVEH erklärt zu Beginn, das Jahr 2008 stehe für die Höngger Musikanten ganz im Zeichen des Kantonalen Musikfestes in Männedorf, aber auch musikalische Kontakte sollen gepflegt werden.

Auf das Eröffnungsstück Fanfare of Wakakusa Hill folgt Scaramouche , welches Stimmung und Treiben vom Karneval in Venedig zum Ausdruck bringt. Nach den Stücken Mars und Crown of Thorns - beide mit viel Dramatik in den Melodien - folgt der Höhepunkt, die Uraufführung des von Marcel Saurer neu arrangierten Summertime mit Solostimme für Flügelhorn. Gespannt lauscht das Publikum den bekannten aber doch so komplett anderen Melodien von Summertime. Solist Roland Doldt meistert seinen Part gekonnt und erntet viel Applaus. Das Medley aus dem Musical West Side Story von Leonard Bernstein versetzt die Zuhörer in die Welt von Tony und Maria. Mit besinnlicher Zugabe A summer was just beginning verabschiedet sich Baden unter der Leitung von Christin Noth.

In der Pause werden fleißig Lösli gekauft, denn der riesigen Tombola mit den wunderschönen Früchte- und Gemüsekörben kann einfach niemand widerstehen.

In der zweiten Konzerthälfte spielt der Musikverein Eintracht Höngg unter der Leitung von Bernhard Meier. Mit Golden Jubilee , dem Selbstwahlstück für das Kantonale Musikfest 2008, zeigen die 60 Musikanten Ihr Können. Greek Folk Song Suite vom Schweizer Komponisten Franco Cesarini füllt den fast ausverkauften Saal mit fremdländischen Melodien. Frédéric Voisard führt mit viel Witz und Charme durch's Programm, so nimmt die Musik bei Spanish Fever den Kampf auf gegen den Stier, verfügt der MVEH doch über 6 Hörner. Bei Just in Time , wie es der Name schon sagt, wurden die Lagerkosten gespart, weil das Stück genau auf den Zeitpunkt eines Wettspiels geschrieben wurde. Auch mit Jungle Fantasie kann sich der Verein bestens identifizieren, verfügt er doch über reichlich Tropenholz, komische Vögel und einen Führer mit imaginärer Machete.

Großartigen Applaus lässt den MVEH zwei Zugaben spielen: Der leichte, fröhliche Soul Bossa Nova von Quincy Jones und nochmals das temperamentvolle Spanish Fever . Einmal mehr hat der MVEH einen wunderschönen, unterhaltsamen Abend geboten. Herzlichen Dank!


Konzertbericht durch Roger Berger. Wir danken dir herzlichst für deine Arbeit!



Wieder nach oben